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35 Definition(en) für A

Abfindung : Ausdrucken  Senden
Abfindung ist eine einmalige Leistung zur Abgeltung von Rechtsansprüchen meist in Form einer Geldzahlung oder der Überlassung von Vermögensgegenständen. Sie sind zu unterscheiden von einmaligen Schadensersatzzahlungen (oft auch als Abfindung bezeichnet), die zum (pauschalen) Ausgleich des einer Person entstandenen Schadens (also nicht: anderen Rechtsansprüchen) bezahlt werden.

Abfindungen werden gezahlt

  • im Privatrecht zur Abgeltung von
    1. gesellschaftsrechtlichen Ansprüchen beim Ausscheiden aus einer Gesellschaft im Weg der Auseinandersetzung (Liquidation)
    2. Erbansprüchen bei Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft oder beim Erbverzicht
    3. familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen
    4. haftungs- und versicherungsrechtlichen Ansprüchen, vor allem bei unfallbedingten Personenschäden


  • im Arbeitsrecht
    1. wegen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses, wenn die Abfindung keine Entschädigung, sondern eine Sonderzahlung darstellt (vgl. Abfindung im Arbeitsrecht)


  • im Sozialrecht zur Abgeltung von
    1. vorläufigen Renten und kleinen Dauerrenten der Unfallversicherung
    2. bei manchen Auslandsrenten
    3. bei der Witwen-(Witwer-)Rente bei Wiederverheiratung.


  • im Aktienrecht wenn eine Gesellschaft in eine andere eingegliedert wird. Der Aktionär der eingegliederten Gesellschaft erhält hierfür eine Vergütung (börsensprachlich Abfindung) in Form von Aktien der übernehmenden Gesellschaft oder bar.


  • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Abfindung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Abfindung verfügbar.



    Abgeschlossenheitsbescheinigung : Ausdrucken  Senden
    Die Abgeschlossenheitsbescheinigung (AB) ist nach deutschem Recht eine Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum aufgrund des Wohnungseigentumsgesetzes baulich hinreichend von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist (§ 3 Abs. 2, § 7 Abs. 4 Nr. 2 WEG). Diese Trennung erfolgt beispielsweise durch Wände und Decken, die den Schall- und Wärmeschutz gewährleisten. Es muss weiterhin ein eigener, abschließbarer Zugang zu jedem Objekt vorhanden sein.

    Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird von der Bauaufsichtsbehörde ausgestellt, die auch für die Baugenehmigung und die bauaufsichtlichen Abnahmen zuständig ist (Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Ausstellung von Bescheinigungen gem. § 7 Abs. 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes vom 19. März 1974 - Bundesanzeiger Nr. 58 vom 23. März 1974[1] ). Sie ist die Voraussetzung für die Aufteilung eines Gebäudes in Wohnungseigentum und/oder Teileigentum und für die Anlage eigener Grundbuchblätter für die einzelne Eigentumswohnung.

    Es bestehen im politischen Raum Bestrebungen, diese Erfordernis abzuschaffen. So wurden die Länder zunächst ermächtigt, die Ausstellung der Abgeschlossenheitsbescheinigung von der Baubehörde auf öffentlich bestellte oder anerkannte Sachverständige für das Bauwesen zu übertragen (§ 7 Abs. 4 WEG)[2].

    Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Abgeschlossenheitsbescheinigung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Abgeschlossenheitsbescheinigung verfügbar.



    Ablieferung : Ausdrucken  Senden
    Ablieferung ist die vertragsgemäße Erfüllungshandlung, durch die der Verkäufer einer Sache dem Käufer die tatsächliche Möglichkeit verschafft, den Kaufgegenstand an sich zu nehmen, nicht notwendig durch (körperliche) Übergabe. Die Ablieferung ermöglicht dem Käufer die Prüfung, ob die Kaufsache der vertraglich geschuldeten Beschaffenheit entspricht. Sie bestimmt beim Handelskauf den Zeitpunkt der unverzüglichen Untersuchungs- und Rügepflicht. Im Frachtverkehr aber ist Ablieferung erst die tatsächliche Auslieferung des Frachtgutes an den bestimmungsgemäßen Empfänger, nicht schon die Benachrichtigung vom Eintreffen am Ablieferungsort. Mit der Ablieferung beginnt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zu laufen (§ 438 Abs. 2 BGB).

    Als Folge staatlicher Bewirtschaftung und Preisfestsetzung, für Devisen, Waren (besonders Agrarprodukte und Rohstoffe) und Wertpapiere, soll die Ablieferungspflicht deren Abströmen auf den Schwarzen Markt oder ins Ausland (Kapitalflucht) verhindern oder einschränken.

    Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ablieferung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Ablieferung verfügbar.



     
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